Nürnberg Digital Festival 2026 · Vortrag

Wir haben das Handbuch in die Tonne getreten

Konfigurieren statt programmieren. Was das für die Fachbereiche ändert.
Holger Kammerer ~60 Minuten mit Live-Demo danach OpenEnd bei Bier & Brezn
UDM · Universal Data Management

Fahrplan für die nächste Stunde

Vier Blöcke, ein großer Live-Praxisteil, am Ende eine ehrliche Einordnung der Grenzen und der Unterschied zum Wettbewerb. Danach Bier und Brezn.

Block 1

Worum es geht

Der Anspruch hinter dem Titel und die zwei grundverschiedenen Wege zu Software.

Block 2

UDM live

Die Bandbreite der Plattform und ein großer Live-Praxisteil von rund 20 Minuten.

Block 3

Was es bringt

Warum ein Unternehmen so etwas braucht, wie es beherrschbar bleibt und wo es sich bewährt.

Block 4

Ehrlich & Abschluss

Wo UDM nicht hinwill, für wen es ist, der Unterschied zum Wettbewerb und OpenEnd.

Sprecher-Notiz Zeit: Einstieg und Agenda ~2 min · bis hier ~2 min.
Gesamtbudget rund 60 Minuten, danach OpenEnd. Der Praxisteil (Folie 5) ist mit ~22 min das Herzstück, alles andere bewusst knapp. Die Versionierung im Anhang zählt nicht mit.
Block 1 Worum es geht · Der Anspruch hinter dem Titel
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Worum es geht Der Claim

Nehmen wir den Titel ernst, Wort für Wort

Im Titel stecken drei Aussagen. Jede ist ein Versprechen, und jede ist ein roter Faden durch die nächste Stunde.

„Wir haben das Handbuch in die Tonne getreten. Konfigurieren statt programmieren. Was das für die Fachbereiche ändert.“

Handbuch in die Tonne

Nicht die Feldhilfe, die heute jedes Programm hat. Sondern maßgeschneiderte Oberfläche, Feldhilfe und Anleitungs-Popup, alle direkt am selbstgebauten Dialog gepflegt, an einer einzigen Stelle.

Konfigurieren statt programmieren

Fachprozesse werden von einer kontrollierten Rolle konfiguriert, nicht entwickelt. Kein Projekt, kein Release.

Was das ändert

Für die Fachbereiche: Tempo, Kosten und Kontrolle. Darum geht es bis zum Schluss.

Diese drei Versprechen lösen wir heute ein, und live. Aber zuerst die Frage dahinter: warum geht das überhaupt? Weil es zwei grundverschiedene Wege gibt, zu Software zu kommen.
Sprecher-Notiz Zeit: ~3 min · bis hier ~5 min.
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Worum es geht Zwei Wege

Zwei grundverschiedene Wege zu Unternehmenssoftware

Die zwei Wege: fertige Software kaufen, oder eine Plattform konfigurierbar machen. Der Unterschied steckt in der DNA.

Standardsoftware

  • Fertige Funktionen, vom Hersteller vorgegeben
  • Sie passen Ihre Prozesse der Software an
  • Jede Änderung ist eine Anfrage, ein Release, ein Projekt
  • Stark, wo der Standard genau passt

Konfigurierbare Plattform

  • Datenmodell, Oberfläche und Regeln werden konfiguriert
  • Die Software passt sich Ihren Prozessen an
  • Änderung ist Konfiguration, ohne Release
  • Konfiguriert von einer kontrollierten Rolle, nicht von jedem
Ehrlich: Je spezialisierter und tiefer eine Standardsoftware ist, desto weniger lässt sie sich durch eine generische Plattform ersetzen. Die eigentliche Frage ist, wie tief eine Plattform reicht.
Beide haben ihre Berechtigung. Die Frage, die uns die ganze Stunde begleitet: was ändert sich, wenn Fachbereiche auf die konfigurierbare Welt setzen? Ganz unabhängig davon, welches Produkt am Ende draufsteht.
Sprecher-Notiz Zeit: ~3 min · bis hier ~8 min.
Der rote Faden Wie UDM entstand

Eine solche Plattform gibt es, sie heißt UDM

Die konfigurierbare Welt aus dem letzten Bild ist kein Konzept auf Papier. Sie kommt aus der Praxis, nicht vom Reißbrett.

Aus 15 Jahren ÖPNV-Betriebsdokumentation kam immer dieselbe Frage: Warum braucht jeder neue Fachprozess ein eigenes Software-Projekt?

Die Erfahrung

Jahre in der Betriebsdokumentation. Jeder Wunsch der Fachbereiche wurde zum Entwicklungsprojekt mit Wartezeit.

Die Idee

Eine Plattform, auf der Fachprozesse konfiguriert statt programmiert werden. Daten beim Kunden, Änderungen ohne Release.

Der erste Pilot

DVG Duisburg. Baustein für Baustein gewachsen, von der Fahrerkontrolle bis zu den Ausfahrten. Kein Großprojekt, sondern Etappen.

Aus der Praxis gewachsen prägt der Betriebsblick jede Designentscheidung. Schauen wir uns an, was diese Plattform kann.
Sprecher-Notiz Zeit: ~2 min · bis hier ~10 min.
Block 2 UDM live · Bandbreite und Praxisteil
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UDM live Funktionsumfang

Eine Plattform, ein Werkzeugkasten ohne Ende

Das Besondere ist nicht die einzelne Funktion, sondern wie viel davon ab Werk dabei ist und sich per Konfiguration kombinieren lässt.

27+
Eingabe­elemente
18
Ansichts­elemente
3
Datenbanken parallel
1
Plattform, keine Zusatzlizenzen
0 €
Preis pro Seat
Erfassen & Verwalten
27+ Feldtypen
Formular-Designer
Import aus Excel/Zwischenablage
Nummernkreise
Berechnete Felder ohne Code
Beziehungen per Klick
Automatisieren & Integrieren
Hintergrund-Jobs
Status & Workflows
Benachrichtigungen
Validierung & Regeln
SQL, REST, OData, XML
Code-Layer (C#) bei Bedarf
Mobil, Dokumente & KI
Mobiler Client für alle
PDF-Berichtsvorlagen
Anhang-Verwaltung
KI baut Strukturen mit
Dokument- & Bildanalyse
Mitteilungen & E-Mail
Nichts davon sind Zukaufmodule oder Premium-Konnektoren. Es ist eine Plattform, aus der der Admin zusammenstellt, was der Fachbereich braucht.
Sprecher-Notiz Zeit: ~3 min · bis hier ~13 min.
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UDM live Sehen statt aufzählen

Dieselben Daten, vielfältig anzeigen und bearbeiten

Ein Dutzend Ansichten und Eingabeformen auf einer Datenbasis. Eine Ansicht hinzufügen oder umschalten ist ein Klick, kein Projekt.

Ansichtselemente
Tabelle / Grid
Charts
Dashboards & KPIs
GIS-Karte (offline)
Kalender
Dienstplan / Scheduler
Matrix
Baumansicht
Timeline
Infokarten
Ampeln & Badges

Leicht zugänglich

Jede Ansicht folgt demselben Bedienmuster, und die Hilfe wird direkt am selbstgebauten Dialog gepflegt: maßgeschneiderte Oberfläche, Feldhilfe und Anleitungs-Popup an einer Stelle. Kein separates Handbuch, keine Schulungsbudgets.

Eine Quelle, viele Sichten

Tabelle für die Sachbearbeitung, Karte für die Leitstelle, Dashboard für die Leitung, alles auf denselben Daten und mit denselben Berechtigungen. Kein Export, keine zweite Wahrheit.

Das ist der eigentliche Hebel: maximale Anzeige- und Bearbeitungs-Vielfalt bei minimaler Konfigurations-Komplexität. Gleich live.
Sprecher-Notiz Zeit: ~3 min · bis hier ~16 min. Danach in den Praxisteil überleiten.
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UDM live Der Praxisteil

UDM live: ansehen, ändern, bauen lassen

Erst ein paar echte Live-Systeme, damit klar wird, wie UDM aussieht. Dann eine Änderung im AdminClient, die sofort im UserClient sichtbar ist. Und zum Schluss baut der KI-Assistent eine App.

Live

Der Praxisteil, in vier Schritten

  • Ansehen. Ein paar echte, laufende Systeme zeigen: verschiedene Anwendungen mit Tabelle, Kalender, GIS-Karte, Dashboard. So wird klar, wie UDM aussieht.
  • Verstehen. Nichts davon wurde programmiert. Ein Blick in den AdminClient zeigt: dieselbe App ist reine Konfiguration.
  • Ändern. Im AdminClient ein Feld oder eine Regel anpassen, speichern, und sofort im UserClient sehen, was passiert. Ohne Deployment, ohne Release.
  • Bauen lassen. Dem KI-Assistenten in eigenen Worten sagen, was gebraucht wird, und er erstellt Datenstruktur, Formular und Regeln dazu.
Der Kern in zwei Sätzen: Gespeichert ist gleich produktiv. Und aus ein paar Sätzen wird eine lauffähige App.
Fallback bei Technikproblemen: je Schritt einen kurzen Screen-Capture-Clip bereithalten.
Sprecher-Notiz Zeit: ~22 min · bis hier ~38 min. Das Herzstück, hier nicht hetzen.
Reihenfolge halten: erst Nutzen (UserClient), dann Reveal im Admin, dann die Live-Änderung (Feld oder Regel, speichern, sofort beim Anwender sichtbar), dann die KI eine kleine App erzeugen lassen. Rund 20 bis 25 Minuten, das Herzstück des Vortrags. Deshalb auf der späteren Wettbewerbs-Folie nicht noch einmal live demoen, dort nur kompakt gegenüberstellen. Die „sofort produktiv“-Sorge erst auf der Governance-Folie auflösen, die kommt kurz nach dem strategischen Teil.
Block 3 Was es bringt · Strategischer Vorteil, beherrschbar, bewährt
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Was es bringt Strategischer Vorteil

Warum braucht ein Unternehmen so etwas wie UDM?

Nach der Demo steht meist dieselbe Frage im Raum: Lohnt sich so ein Weg für ein ganzes Unternehmen? Der Nutzen reicht nämlich weiter als die einzelne Fachabteilung.

Weniger Systeme: eine Wahrheit statt vieler Insellösungen
Unabhängig durch offene Standards und eigene Datenbank
Datenhoheit: On-Premise, DSGVO- und KRITIS-tauglich
Investitionssicher: neue Anforderungen konfiguriert man, statt sie neu zu kaufen
Und wann lösen KI-Tools solche Plattformen ab?

KI verändert vor allem, wie schnell gebaut wird. Sie ändert aber nichts daran, dass ein Unternehmen eine kontrollierte, eigene Plattform braucht, auf der alles strukturiert und nachvollziehbar läuft. UDM ist nicht der Gegenspieler der KI, sondern ihre Landebahn. Der KI-Assistent baut bereits heute innerhalb von UDM. Je besser die KI wird, desto wertvoller wird eine Plattform, die das Erzeugte beherrscht, statt es zum Wildwuchs werden zu lassen.

Genau das macht das Konzept zukunftssicher: KI beschleunigt das Bauen, die Plattform trägt den Betrieb. Beides zusammen, nicht gegeneinander.
Sprecher-Notiz Zeit: ~4 min · bis hier ~42 min.
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Was es bringt Beherrschbar

„Sofort produktiv“ klingt für viele nach Gefahr. Zu Recht.

Kein Review, kein Staging, ein Versehen sofort live? Diese Sorge nehme ich ernst und löse sie hier auf.

Jede Änderung ist nachvollziehbar

Jede Konfigurationsänderung an einem Element, ob Feld, Dialog, Datenquelle oder Regel, wird automatisch protokolliert: wer, wann, was, alter und neuer Wert. Bis in verschachtelte Einstellungen hinein.

Produktiv nur auf bewussten Knopfdruck

Wer einen harten Gate will, arbeitet in einer Testumgebung. Die geprüfte Konfiguration wird in Paketen bewusst nach Produktiv transportiert, auf Wunsch im Vier-Augen-Prinzip, und lässt sich im Zweifel zurückrollen. Kein Auto-Durchgriff, kein Versehen.

Rollenbasierte Rechte bis Feldebene
Änderungsprotokoll ab Werk
Versionssicher über Updates
DSGVO-Mechanismen vorbereitet
Im selben System siehst du das Ergebnis sofort und hast trotzdem die volle Spur. Für Produktivumgebungen wird bewusst transportiert. So bleibt die Kontrolle erhalten.
Sprecher-Notiz Zeit: ~3 min · bis hier ~45 min.
Details zur Versionierung stehen auf der Anhang-Folie ganz am Ende. Nur bei konkreter Nachfrage dorthin springen.
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Was es bringt Bewährt

Wo es sich im harten Betrieb bewährt hat

Vieles davon stammt aus dem öffentlichen Verkehr, einer Branche mit kompromisslosen Anforderungen an Datenhoheit, Offline-Fähigkeit und Nachweis. Die Plattform selbst ist branchenneutral.

Im Einsatz
Komplettes ERP
Unternehmensweite Verwaltung im Busbetrieb
KundeOmnibus Koch
BesondersKomplettes ERP für rund 600 Mitarbeitende, auf einer einzigen Plattform.
Im Einsatz
Tribünenverwaltung
Veranstaltungen und Tribünen, ganz ohne ÖPNV-Bezug
KundeBender Tribünen
BesondersZeigt: dieselbe Plattform trägt völlig andere Branchen.
Im Einsatz
TRAVis
GIS-gestützte Echtzeitauskunft auf der Karte
KundeVBK Karlsruhe
BesondersFührt Daten aus zwei Bestandssystemen auf einer Karte zusammen.
Wächst Etappe für Etappe
Gewachsenes Gesamtsystem
Vom einzelnen Baustein zur zusammenhängenden Lösung
KundeDVG Duisburg
BesondersOhne Großprojekt. Jede Stufe ist für sich nutzbar und baut auf derselben Datenbasis auf.
So unterschiedlich diese Beispiele sind, dahinter steckt überall dieselbe Plattform mit denselben Bausteinen.
Sprecher-Notiz Zeit: ~2 min · bis hier ~47 min.
Block 4 Ehrlich & Abschluss · Grenzen, Zielgruppe, der Unterschied, OpenEnd
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Ehrlich Erwartungsmanagement

Wo UDM bewusst nicht hinwill

Ehrlich über Grenzen zu reden, ist auf einem Festival mehr wert als jede Werbefolie.

Kein Ersatz für tief integrierte Spezialsysteme.

Wer komplett im Microsoft-365-Kosmos lebt, für den ist PowerApps oft die natürliche Wahl. Mendix und OutSystems sind für große Dev-Teams gebaut. UDM ist die Plattform neben euren großen Fachsystemen, nicht statt ihnen.

Kein „jeder klickt sich alles selbst“.

Konfiguration ist mächtig, aber sie gehört in geschulte Hände. Der Hebel ist die kontrollierte Admin-Rolle, nicht ungebremstes Citizen-Development.

Kein „KI macht alles“.

KI hilft an immer mehr Stellen und steht auf der Roadmap. Der entscheidende Hebel ist heute aber die Konfiguration, weil sie greifbar bleibt und der Fachbereich sie nachvollziehen kann.

Sprecher-Notiz Zeit: ~2 min · bis hier ~49 min.
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Ehrlich Für wen & Mitnahmen

Für wen ist das, und was nimmst du mit?

Zwei Zielgruppen, drei Mitnahmen. Auch wenn du nie eine Zeile UDM anfasst.

Vor allem

Entscheider

  • Geschäftsführung, Fachbereichs- und Abteilungsleitung.
  • Digitalisierungs- und IT-Verantwortliche im Mittelstand.
  • Ihr bewertet das Modell: „Lohnt sich dieser Weg für uns?“
Und

Admins & Power-User

  • Die, die solche Anwendungen später betreuen.
  • Aus Verwaltung, Logistik/ÖPNV, Versorgung, produktionsnahen Bereichen.
  • Tiefes Technikwissen braucht es nicht.
Was du mitnimmst, auch ohne UDM:

Eine Faustregel

Wann eine Änderung Konfiguration ist und wann sie echte Softwareentwicklung bleibt.

Eine Wirkung

Was es für Tempo, Kosten und die Rolle der IT bedeutet, wenn ein Admin statt eines Entwicklers ändert.

Eine Leitplanke

Wie man diese Änderungsmacht kontrolliert vergibt, damit Tempo nicht zu Schatten-IT wird.

Sprecher-Notiz Zeit: ~2 min · bis hier ~51 min.
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Wettbewerb Der Unterschied

Und warum dann nicht PowerApps oder Mendix?

Die Frage höre ich am häufigsten, deshalb hier kompakt die Punkte, die im Betrieb wirklich zählen. Wer es genauer wissen will, fragt mich nachher oder schreibt mir.

01

Deine Datenbank, nicht ihre

Direkt auf SQL Server, PostgreSQL und MySQL, bis zu drei davon parallel. On-Premise, auf Wunsch ganz ohne Internet. Kein Datenumzug, kein zweites Silo.

02

Tief genug für Nischenprozesse

Wird ein Prozess speziell, deckt ihn der eingebettete C#-Code-Layer ab, im selben Werkzeug, ohne Wechsel. So reicht UDM dorthin, wo reine No-Code-Plattformen aufgeben.

03

Alles an Bord

GIS offline, mobiler Client, Reporting und KI-Assistent sind dabei. Keine Premium-Konnektoren, keine Module zum Nachkaufen.

04

Preis nach Wert, nicht pro Kopf

Der Preis folgt dem, was UDM leistet, nicht der Zahl der Anwender. Genau hier trennt sich UDM am deutlichsten von den Generalisten.

05

Zwei Ebenen, sauber getrennt

System und App: eine komplexe Datenquelle wird einmal definiert und in beliebig vielen Apps wiederverwendet, ohne Doppelpflege. Admin und User: der Admin baut Sichten, Dialoge und Abläufe, der Anwender bekommt eine fertige, geführte Oberfläche, keinen Baukasten.

Per-Seat wächst mit jedem Kopf, UDM nicht

Lizenzen pro Nutzer summieren sich mit jedem Rollout. PowerApps Premium liegt bei rund 18 € je Nutzer und Monat, bei 800 Anwendern also über 14.000 € monatlich, allein für die Lizenz. UDM rechnet nutzerunabhängig: der Preis folgt dem gelieferten Wert, nicht der Kopfzahl. Gerade beim breiten Rollout, etwa alle Fahrer mobil, macht das den Unterschied.

Listenpreis PowerApps Premium, Juni 2026. Das konkrete UDM-Preismodell bespreche ich gern im Einzelfall.
Eigene Datenbank, saubere Schichten, Tiefe bis in die Nische, alles an Bord und ein Preis, der nicht mit jedem Kopf wächst. Das ist der Unterschied. Den Rest gibt es nachher beim Bier oder per Mail.
Sprecher-Notiz Zeit: ~3 min · bis hier ~54 min.
Bewusst kompakt halten und nicht in eine Feature-Schlacht abdriften. Das Preisprinzip nur andeuten: nutzerunabhängig statt pro Kopf, konkrete Zahlen und das Modell auf Anfrage. Der Konkurrenzpreis ist ein veröffentlichter Listenpreis (PowerApps Premium, Juni 2026), nur als Illustration, wie Per-Seat skaliert, kein Schock-Vergleich. Wer mehr wissen will, bekommt die Details im Gespräch.
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Abschluss OpenEnd

Jetzt seid ihr dran

Fragen, Widerspruch und Praxisgeschichten sind ausdrücklich erwünscht. Bei Bier und Brezn.

Lass uns weiterreden

Erzähl mir von dem Prozess in deinem Haus, der dich heute am meisten Zeit kostet. Oft sieht man in zehn Minuten, ob Konfiguration der richtige Weg wäre oder eben nicht.

OpenEnd

Kein Vertriebsgespräch nötig. Wenn dich die Frage „konfigurieren statt programmieren“ umtreibt, ist das hier genau der richtige Ort, um sie auszudiskutieren.

Holger Kammerer UDM · Universal Data Management · Geschäftsführung hk@kammerer-it.net udm.kammerer-it.net
Konfigurieren statt programmieren.
Danke fürs Zuhören. Auf eure Fragen.
Sprecher-Notiz Zeit: ~1 min · bis hier ~55 min. Danach OpenEnd, rund 5 min Puffer im Budget.
Anhang Im Detail

Versionierung im Detail: drei Ebenen

Drei Ebenen, je nachdem ob es um Geschäftsdaten oder um die Konfiguration selbst geht.

Sprecher-Notiz Zeit: außerhalb des 60-Minuten-Budgets, nur bei Nachfrage (~3 bis 4 min).
Diese Folie nur bei Nachfrage zur Versionierung zeigen. Zuerst zurückfragen: Geht es um die Geschäftsdaten oder um die Konfiguration selbst? Danach die passende Ebene betonen.
Ebene 1 · Geschäftsdaten

Änderungsprotokoll

Pro Datenobjekt aktivierbar: wer hat wann welches Feld von welchem auf welchen Wert geändert. Optional Pflicht-Kommentar. Einträge revisionssicher, nicht löschbar.

Grenze: erfasst erst ab Aktivierung, nicht rückwirkend.
Ebene 2 · Geschäftsdaten

Datensatz-Versionierung

Historisierung von Feldwerten mit Gültigkeitszeitraum (z. B. Preis-Historie). Die Ansicht zeigt immer den zum Stichtag gültigen Wert.

Ebene 3 · Konfiguration (meist gemeint)

Element- / Konfig-Versionierung

Jede Änderung an einem UdmElement (Feld, Dialog, Datenquelle, Regel) wird protokolliert, bis hin zum Pfad-Diff in verschachtelten Einstellungen. Änderungen sammeln sich in Paketen: exportierbar (Test nach Produktiv), kuratierbar, rückrollbar.

Ehrlich: DDL/Schema-Operationen werden transportiert, aber nicht zurückgerollt. Feinschliff/Tests laufen noch.
Jede Konfigurationsänderung ist protokolliert, gezielt transportierbar und im Zweifel rückrollbar. Für Geschäftsdaten gibt es zusätzlich Protokoll und zeitliche Historie.